Verwandelt ein Abzug der IDF das Westjordanland in einen sicheren Hafen f√ľr Extremisten?

Um eine realistische Aussicht auf Erfolg zu haben, bedarf jede aufst√§ndische Bewegung oder Terrorgruppe eines sicheren Hafens, von dem aus sie operieren kann. Israel hat in der Vergangenheit in Libanon und Gaza zu sp√ľren bekommen, was es bedeutet, wenn man feindlichen Gruppen ein unmittelbar an die eigenen Grenzen anschlie√üendes Territorium √ľberl√§sst. Entsprechend birgt ein √§hnlicher Schritt, den Pal√§stinensern die Kontrolle des Westjordanlandes oder eines Teils Jerusalems zu √ľberlassen, enorme Risiken.

¬∑ Nun k√∂nnte man einwenden, dass ein moderner High-Tech-Staat in der Lage w√§re, feindliche Aktivit√§ten jenseits seiner Grenzen zu √ľberwachen. Doch √úberwachung und nachrichtendienstliche Datensammlung von tief eingebetteten, klandestinen und extremistischen Netzwerken, die aus hoher ziviler Bev√∂lkerungsdichte heraus operieren, ist ein h√∂chst schwieriges Unterfangen, so dass kein nationaler Geheimdienst zuversichtlich sein kann, erfolgreich gegen ein solches Ziel vorzugehen.

· Man hat vorgeschlagen, dass internationale Truppen, z.B. von der NATO, die IDF im Westjordanland ersetzen sollten, doch diese Idee wirft eine ganze Reihe schwerwiegender Fragen auf. Wer soll diese NATO-Truppen stellen und wie lange sollten sie stationiert bleiben? Einige Länder sind einfach nicht bereit, ihre Soldaten unnötigen Risiken auszusetzen.

¬∑ Und was w√ľrde mit jenen geschehen, die bereit w√§ren, Teil einer solchen Truppe zu sein, wenn die Verh√§ltnisse sich versch√§rfen sollten, was ganz unvermeidbar ist? Man erinnere sich an den Libanon, als eine Selbstmordanschlag 300 Soldaten t√∂tete und zum Abzug der franz√∂sischen und amerikanischen Friedenstruppen f√ľhrte, oder an den Anschlag von al-Qaida in Madrid, der den Abzug der spanischen Truppen aus dem Irak bedingte. Wie sicher k√∂nnten wir sein, dass die W√§hlerschaft der an einer solchen Truppe beteiligten Nationen es ihrem Milit√§r erlauben w√ľrde, unter dieser Art von Druck in der Westbank stationiert zu bleiben.

¬∑ Und auf welche Art und Weise k√∂nnte eine solche NATO-Mission dem lebenswichtigen Bem√ľhen Israels, seine Bev√∂lkerung zu sch√ľtzen, in die Quere kommen? Durch eine scheiternde NATO-Mission und ein Westjordanland unter extremistischer Kontrolle, die im dortigen Sicherheitsvakuum gedeiht, w√ľrden gewaltt√§tig dschihadistische Kr√§fte in der ganzen Welt erstarken.

Verwandelt ein Abzug der IDF das Westjordanland in einen sicheren Hafen f√ľr Extremisten?

¬∑ Um eine realistische Aussicht auf Erfolg zu haben, bedarf jede aufst√§ndische Bewegung oder Terrorgruppe eines sicheren Hafens, von dem aus sie operieren kann. Israel hat in der Vergangenheit in Libanon und Gaza zu sp√ľren bekommen, was es bedeutet, wenn man feindlichen Gruppen ein unmittelbar an die eigenen Grenzen anschlie√üendes Territorium √ľberl√§sst. Entsprechend birgt ein √§hnlicher Schritt, den Pal√§stinensern die Kontrolle des Westjordanlandes oder eines Teils Jerusalems zu √ľberlassen, enorme Risiken.

¬∑ Nun k√∂nnte man einwenden, dass ein moderner High-Tech-Staat in der Lage w√§re, feindliche Aktivit√§ten jenseits seiner Grenzen zu √ľberwachen. Doch nachrichtendienstliche Datensammlung und √úberwachung von tief eingebetteten, klandestinen und extremistischen Netzwerken, die aus hoher ziviler Bev√∂lkerungsdichte heraus operieren, ist ein h√∂chst schwieriges Unterfangen, so dass kein nationaler Geheimdienst zuversichtlich sein kann, erfolgreich gegen ein solches Ziel vorzugehen.

· Man hat vorgeschlagen, dass internationale Truppen, z.B. von der NATO, die IDF im Westjordanland ersetzen sollten, doch diese Idee wirft eine ganze Reihe schwerwiegender Fragen auf. Wer soll diese NATO-Truppen stellen und wie lange sollten sie stationiert bleiben? Einige Länder sind einfach nicht bereit, ihre Soldaten unnötigen Risiken auszusetzen.

¬∑ Und was w√ľrde mit jenen geschehen, die bereit w√§ren, Teil einer solchen Truppe zu sein, wenn die Verh√§ltnisse sich versch√§rfen sollten, was ganz unvermeidbar ist? Man erinnere sich an den Libanon, als eine Selbstmordanschlag 300 Soldaten t√∂tete und zum Abzug der franz√∂sischen und amerikanischen Friedenstruppen f√ľhrte, oder an den Anschlag von al-Qaida in Madrid, der den Abzug der spanischen Truppen aus dem Irak bedingte. Wie sicher k√∂nnten wir sein, dass die W√§hlerschaft der an einer solchen Truppe beteiligten Nationen es ihrem Milit√§r erlauben w√ľrde, unter dieser Art von Druck in der Westbank stationiert zu bleiben.

¬∑ Und auf welche Art und Weise k√∂nnte eine solche NATO-Mission dem lebenswichtigen Bem√ľhen Israels, seine Bev√∂lkerung zu sch√ľtzen, in die Quere kommen? Durch eine scheiternde NATO-Mission und ein Westjordanland unter extremistischer Kontrolle, die im dortigen Sicherheitsvakuum gedeiht, w√ľrden gewaltt√§tig dschihadistische Kr√§fte in der ganzen Welt erstarken.