Israels Sicherheit: Neue Bedrohungen, neue Maßnahmen

¬∑ Wie l√∂st man das Dilemma eines Friedensabkommens, in dem die Golanh√∂hen an Syrien √ľbergeben werden, wenn klar ist, dass Israel ohne den Golan nicht zu verteidigen ist? Als M√∂glichkeit, dies zu umgehen, galten gesonderte Sicherheitsvorkehrungen, die Teil eines solchen Friedensvertrages h√§tten sein m√ľssen. Nur beruhte dieser Ansatz auf einer Reihe von Annahmen, die sich alle als fehlgeleitet herausgestellt haben.

¬∑ Die Ereignisse der letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass die Bedrohungen, die von einem pal√§stinensischen Staat oder dem existierenden pal√§stinensischen Gemeinwesen erwartet werden k√∂nnen, sich deutlich ver√§ndert haben. Dazu geh√∂rt der √úbergang zu drei Waffentypen, welche den urspr√ľnglich f√ľr die Sicherheitsvorkehrungen diskutierten Richtlinien widersprechen.

¬∑ Im ganzen Westjordanland stationierte Raketen k√∂nnen ohne Weiteres den gesamten Staat Israel abdecken. Fortgeschrittene Luftabwehrraketen w√§ren nicht nur dazu in der Lage, gro√üe Passagierflugzeuge beim Anflug auf den Ben-Gurion-Flughafen abzuschie√üen, sondern auch Helikopter und Kampfflugzeuge. Panzerabwehrraketen, √§u√üerst effektiv bis zu einer Reichweite von 5 Kilometern, k√∂nnten nicht nur die strategischen Positionen wie den israelischen Highway 6 von Norden nach S√ľden abdecken, sondern weit dar√ľber hinaus.

· Der gemeinsame Nenner in all dem ist die Leichtigkeit mit der Schmuggel und Selbstfabrikation von Waffen gegenwärtig in Gaza stattfindet. Kein noch so gutes Überwachungssystem wird in der Lage sein, dies zu unterbinden. Allein die faktische Kontrolle des Jordantals entlang der israelisch-jordanischen Grenze vermag den Schmuggel solcher Waffen ins Westjordanland verhindern.

¬∑ Zudem w√ľrde im Falle eines israelischen R√ľckzugs hin zu den Waffenstillstandslinien von 1949 das Gebiet √∂stlich der israelisch-pal√§stinensischen Grenze nicht nur unter der Kontrolle der Pal√§stinensischen Autonomiebeh√∂rde stehen, sondern k√∂nnte anderen potentiellen Feinden wie der Hisbollah oder Syrien als Ausgangsbasis dienen. Das bedeutet, dass die Sicherheitsbestimmungen f√ľr das Westjordanland weit √ľber die Anspr√ľche hinausgehen, die Israel gegen√ľber den Pal√§stinensern hat.

Israels Sicherheit: Neue Bedrohungen, neue Maßnahmen

¬∑ Wie l√∂st man das Dilemma eines Friedensabkommens, in dem die Golanh√∂hen an Syrien √ľbergeben werden, wenn klar ist, dass Israel ohne den Golan nicht zu verteidigen ist? Als M√∂glichkeit, dies zu umgehen, galten gesonderte Sicherheitsvorkehrungen, die Teil eines solchen Friedensvertrages h√§tten sein m√ľssen. Nur beruhte dieser Ansatz auf einer Reihe von Annahmen, die sich alle als fehlgeleitet herausgestellt haben.

¬∑ Die Ereignisse der letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass die Bedrohungen, die von einem pal√§stinensischen Staat oder dem existierenden pal√§stinensischen Gemeinwesen erwartet werden k√∂nnen, sich deutlich ver√§ndert haben. Dazu geh√∂rt der √úbergang zu drei Waffentypen, welche den urspr√ľnglich f√ľr die Sicherheitsvorkehrungen diskutierten Richtlinien widersprechen.

¬∑ Im ganzen Westjordanland stationierte Raketen k√∂nnen ohne Weiteres den gesamten Staat Israel abdecken. Fortgeschrittene Luftabwehrraketen w√§ren nicht nur dazu in der Lage, gro√üe Passagierflugzeuge beim Anflug auf den Ben-Gurion-Flughafen abzuschie√üen, sondern auch Helikopter und Kampfflugzeuge. Panzerabwehrraketen, √§u√üerst effektiv bis zu einer Reichweite von 5 Kilometern, k√∂nnten nicht nur die strategischen Positionen wie den israelischen Highway 6 von Norden nach S√ľden abdecken, sondern weit dar√ľber hinaus.

· Der gemeinsame Nenner in all dem ist die Leichtigkeit mit der Schmuggel und Selbstfabrikation von Waffen gegenwärtig in Gaza stattfindet. Kein noch so gutes Überwachungssystem wird in der Lage sein, dies zu unterbinden. Allein die faktische Kontrolle des Jordantals entlang der israelisch-jordanischen Grenze vermag den Schmuggel solcher Waffen ins Westjordanland verhindern.

¬∑ Zudem w√ľrde im Falle eines israelischen R√ľckzugs hin zu den Waffenstillstandslinien von 1949 das Gebiet √∂stlich der israelisch-pal√§stinensischen Grenze nicht nur unter der Kontrolle der Pal√§stinensischen Autonomiebeh√∂rde stehen, sondern k√∂nnte anderen potentiellen Feinden wie der Hisbollah oder Syrien als Ausgangsbasis dienen. Das bedeutet, dass die Sicherheitsbestimmungen f√ľr das Westjordanland weit √ľber die Anspr√ľche hinausgehen, die Israel gegen√ľber den Pal√§stinensern hat.