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Das Messer und seine Botschaft: Der neue Aufstand der Palästinenser


Handelt es sich bei der aktuellen Terrorwelle gegen Juden in Israel tatsächlich um zusammenhangslose Einzeltäter?

Unsere Experten analysieren die von der Palästinenserführung geschaffenen politischen Rahmenbedingungen der Aufstachelung zur Gewalt.

"Plan ist, sie ungeplant erscheinen zu lassen."

Donnerstag, Sep 29, 2016

Im Blickpunkt

Westen muss auf palästinensischen Kurswechsel bestehen
Yossi Kuperwasser   9/21/2016

Westen muss auf palästinensischen Kurswechsel bestehen Die Palästinenserführung gibt alles, damit die Palästinenser dem nationalen Narrativ treu bleiben, mit dem sie indoktriniert werden. Die Indoktrination ermöglicht Aufstachelung. Ihre Führung fordert die Palästinenser dazu auf, auf Grund ihres nationalen Selbstbildes aktiv zu werden, d.h. zu kämpfen. Welche Elemente sind Teil dieser narrativen Indoktrination? Zunächst ist es wichtig, dass die Existenz des jüdischen Volkes bestritten wird. Alle Palästinenser sollen davon überzeugt werden, dass es kein jüdisches Volk im eigentlichen Sinne gäbe, weshalb die Palästinenser den Zionismus als Streben dieses Volkes nach Selbstbestimmung abzulehnen hätten. Ohne diesen Anspruch verblieben die Palästinenser als einziges Volk, das ein Anrecht auf das Territorium Palästina/Israel hätte, denn nur das palästinensische Volk wäre ein Volk im eigentlichen Sinn. Entsprechend sollen Palästinenser glauben, dass den Juden keinerlei historische Souveränität in dieser Region zukommt. Daher kämpft die Palästinenserführung vor der UNESCO gegen die Anerkennung des Tempelbergs mit der Behauptung, es hätte dort nie einen Tempel gegeben, sondern nur ein islamisches Heiligtum. Zusätzlich sollen die Palästinenser davon überzeugt werden, dass Juden, und v.a. Zionisten, schreckliche Wesen sind. Als solche seien sie geboren, nichts könne etwas daran ändern, es sei ihre Natur. Daher hätten die Europäer sie loswerden wollen und sie nach Palästina geschickt. Doch es gäbe keine Rechtfertigung dafür, dass die Palästinenser für die kolonialistische Entscheidung der Europäer leiden müssen. Addiert man all dies zusammen, dann ist die logische Schlussfolgerung, dass im antizionistischen Kampf, der zum Lebensinhalt der Palästinenser geworden ist, alle Mittel Recht sind, einschließlich das des Terrorismus. Es mag viele Wege geben, um den Zionismus zu bekämpfen - man kann Bäume pflanzen und Gedichte schreiben, ja, sogar Verhandlungen führen, um die zionistischen Absichten zu schwächen -, aber auch Terrorismus ist legitim. Aus diesen Gründen werden Terroristen und ihren Familien Gehälter bezahlt.
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Pressespiegel

Zeremonie in Jerusalem: Polit-Prominenz aus der ganzen Welt trifft zu Peres-Trauerfeier ein

SPON. Bill Clinton ist schon da, Barack Obama kommt noch zum Abschied von Israels Altpräsident Shimon Peres, ebenso wie Prinz Charles, Justin Trudeau, Donald Tusk oder Joachim Gauck. Zuvor defilierten israelische Politiker am aufgebahrten Sarg.
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Türkei: Schüsse vor israelischer Botschaft in Ankara

SPON. Sicherheitskräfte haben einen Verdächtigen vor der israelischen Botschaft in Ankara niedergeschossen und verletzt. Israel spricht von einem Angriff - der Mann soll mit einem Messer bewaffnet gewesen sein.
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Golan-Höhen: Israel bombardiert syrische Stellungen

FAZ. Das israelische Militär hat Meldungen dementiert, die syrische Armee habe eines seiner Flugzeug oder eine Drohne abgeschossen. Nach einem Granaten-Einschlag auf den Golan-Höhen seien aber syrische Stellungen bombardiert worden.
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Jüdischer Kongress : Israel-Botschafter kritisiert „Breaking the Silence“

Joachim Frank/ksta.de. Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, will Kritik von Landsleuten am Vorgehen der Regierung gegen die Palästinenser auf das eigene Land beschränkt wissen. „Wenn sie ernsthaft Kritik üben wollen, sollen sie es in ihrer Heimat tun, nicht in Deutschland“, sagte der Diplomat dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe) mit Blick auf die Organisation „Breaking the Silence“, einen Zusammenschluss ehemaliger israelischer Soldaten, die das Vorgehen der eigenen Streitkräfte gegen die Palästinenser kritisieren.
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Kampf gegen Hamas: Israel baut unterirdische Mauer um Gazastreifen

SPON. 65 Kilometer unterirdische Mauer errichtet Israel um den Gazastreifen - um sich zu schützen. Die radikalislamische Hamas hatte 2014 geheime Tunnel für Angriffe genutzt.
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Die freundlichen Israel-Hasser von nebenan

Johannes C. Bockenheimer/Tagesspiegel. Man kann der Terrororganisation Hamas vieles vorwerfen, nicht aber, dass sie aus ihrem Israel-Hass ein Geheimnis machen würde. Ganz im Gegenteil, als Hamas-Chef Chalid Maschal vor gut zehn Jahren nach den Zielen seiner Bande befragt wurde, zeigte er sich erfrischend ehrlich. Was die Aktivisten von den Schergen der Hamas unterscheidet, sind ihre Kampfmittel. Statt Israel mit Kassam-Raketen oder Selbstmordattentaten zu attackieren, will die sogenannte "BDS"-Bewegung Israel mit Boykotten, Kapitalabzügen und Sanktionen in die Knie zwingen. Auch die Wortwahl der BDS-Aktivisten fällt weicher aus, als es bei der Hamas der Fall ist. So weich, dass selbst deutsche Hausfrauen und Rentner schamlos zur Vernichtung des Judenstaates aufrufen können.
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Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.



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