Suche
        | עברית | Français | English

Das Messer und seine Botschaft: Der neue Aufstand der Palästinenser


Handelt es sich bei der aktuellen Terrorwelle gegen Juden in Israel tatsächlich um zusammenhangslose Einzeltäter?

Unsere Experten analysieren die von der Palästinenserführung geschaffenen politischen Rahmenbedingungen der Aufstachelung zur Gewalt.

"Plan ist, sie ungeplant erscheinen zu lassen."

Samstag, Dec 3, 2016

Im Blickpunkt

Türkei und Israel: Chance auf Versöhnung?
Pinhas Inbari   30/11/2016

Türkei und Israel: Chance auf Versöhnung? Im Juni 2016 unterzeichneten die Türkei und Israel ein Versöhnungsabkommen, das von israelischer Seite betrachtet nicht unumstritten ist. (1) Teil der Übereinkunft sind Entschädigungszahlungen für die Familien der beim Sturm der Mavi Marmara-Flotille Getöteten, die Einstellung türkischer Ermittlungen gegen IDF-Soldaten und einen türkischen Zugang nach Gaza. Noch bevor die Unterschriften des Abkommens getrocknet waren, wurde die Türkei von einem Staatsstreich erschüttert, der scheiterte. Im Anschluss war das Land mit der Krise im Irak beschäftigt, wo die Anti-IS-Koalition und die Schiitenregierung in Bagdad den Angriff auf Mossul begannen und dabei die Türkei außen vor ließen. Was ergibt sich aus diesen Ereignissen für die israelisch-türkischen Beziehungen? Um das zu beantworten, muss zunächst der Frage nachgegangen werden, in welche Richtung die Türkei sich bewegt? Die Türkei ist dabei, ihre Identität neu zu definiere - ist sie v.a. "türkisch" oder "islamisch" mit "neo-osmanischer Ausrichtung". Entscheidet sich das Land für ersteres, dann wäre eine israelisch-türkische Versöhnung möglich. Geht Erdogan stattdessen den neo-osmanischen Weg des Islam, dann dürften jede Menge Hindernisse eine Aussöhnung unmöglich machen.
Artikel ansehen >>

Pressespiegel

Kampf gegen IS: Israel bombardiert syrische Golanhöhen

NZZ. Verbündete der IS-Terrormiliz nutzen nach israelischen Angaben ein Gebäude auf den syrischen Golanhöhen. Am Sonntag kam es zu einem Gefecht. Israels Luftwaffe hat in der Nacht zum Montag ein Gebäude auf den syrischen Golanhöhen bombardiert.
Artikel ansehen >>

Nach Feuerwalze: Israel zwischen Hoffnung und Hass

Gil Yaron/Welt. Es werde über 30 Jahre dauern, bis die Natur sich vollends erhole, hieß es. Schätzungen beziffern den Sachschaden auf weit über 120 Millionen Euro. Doch der größte Schaden könnte politischer Natur sein: Denn der Umstand, dass die größten Brände in Haifa und Zikhron Yaakov von politisch motivierten, palästinensischen Brandstiftern verursacht wurden, heizt die Gemüter auf. Sie könnte auch die Siedlungspolitik ankurbeln, und Israel die nächste diplomatische Krise mit seinen westlichen Verbündeten bescheren. Dabei könnten die Brände auch Hoffnung auf engere Kooperation zwischen Israelis, Palästinenser und ihre arabischen Nachbarn schüren. Die palästinensische Autonomiebehörde (PA) entsandte Löschzüge nach Israel, um bei Großeinsätzen in der Umgebung Haifas und Jerusalems zu helfen. Palästinensische Feuerwehrmänner halfen sogar die Siedlung Neve Zuf vor der völligen Zerstörung zu retten: „Bei Katastrophen müssen wir die Politik vergessen, Unglücke können uns zusammenbringen. Kooperation kann ein Anfang sein um den Anderen und seine Bedürfnisse zu verstehen“, sagte der Direktor der Zivilverteidigung der PA Jussef Nasser. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu rief den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas an, um ihm persönlich zu danken – das erste Telefonat seit Monaten zwischen den beiden. Nicht nur die PA entsandte Hilfe: Auch Ägypten und Jordanien unterstützten die israelischen Rettungsdienste. Wie die Türkei, deren Präsident Tayep Erdogan Netanjahu fast feindlich gesinnt ist. In Israel selbst boten arabische Dörfern jüdischen Nachbarn, die aus ihren Häusern fliehen mussten, ihre Gastfreundschaft an.
Artikel ansehen >>

Erdoğan erneuert Israel-Kritik mit Hitler-Verweis

ZeitOnline. Einst nannte Erdoğan die israelische Gaza-Politik barbarischer als das Vorgehen der Nazis. Nun hält er trotz der Aussöhnung mit Israel an seinem Vergleich fest.
Artikel ansehen >>

Wirtschaft: Warum Hamburg mit dem Iran zusammenarbeiten will

Olaf Preuss/Welt. Korruption und Intransparenz im Iran spricht Horch bei seinen Gastgebern in Teheran an, Irans Aggression gegen Israel oder die Lage der Menschenrechte im Iran hingegen nicht. „Wir können nicht unsere Ansichten zum alleinigen Maß der Dinge machen“, sagt er. „Würden wir das tun, müssten wir vermutlich einen großen Teil unseres Außenhandels einstellen.“ Dann schon lieber Ärger mit Trump, wenn das Geschäft im Iran wieder läuft.
Artikel ansehen >>

Atomabkommen: EU dringt auf Festhalten an Deal mit Iran

Handelsblatt. Bei den EU-Außenministern macht sich derzeit die Befürchtung breit, Donald Trump könnte als US-Präsident das Atomabkommen mit dem Iran kippen. Die Minister senden auch eine klare Botschaft in Richtung Iran.
Artikel ansehen >>

Was Trumps Sieg für Israel bedeuten könnte

Christian Böhme/DerTagesspiegel. Benjamin Netanjahu geht es wie vielen Staats- und Regierungschefs. Der israelische Premier weiß recht wenig über Donald Trump. Und kaum etwas ist bekannt darüber, wie es der künftige US-Präsident mit den Nahostkonflikt halten wird. Doch klar scheint: Auf der persönlichen Ebene könnte es deutlich freundlicher zugehen – und damit anders als in den vergangenen acht Jahren. Netanjahu und Barack Obama, das passte von Anfang an gar nicht.
Artikel ansehen >>


Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.




Israels Sicherheitsbedürfnisse

Karte
Multimedia
Links


JCPA, Beit Milken, 13 Tel Hai St., Jerusalem 92107, Israel, Tel: 972-2-5619281 Fax: 972-2-5619112, jcpa@netvision.net.il
Copyright © 2008 JCPA. All Rights Reserved. Created by Media Line Ltd.