2007 ‚Äď 2008: Ein weiteres Jahr mit Antisemitismus und Antiisraelismus an Universit√§ten weltweit

Im akademischen Jahr 2007-2008 fanden sich weiterhin antiisraelische und antisemitische Vorf√§lle in verschiedenen L√§ndern. Dazu geh√∂rte die Israel Apartheid Woche, ein j√§hrliches Ritual in einer Reihe von St√§dten mehrerer Kontinente. Dazu geh√∂ren die Aufrufe der University and College Union in Gro√übritannien, israelische Universit√§ten und Akademiker zu diskriminieren. Und an manchen Universit√§ten, wie an Standorten der University of California, ist Antiisraelismus endemisch zu nennen. Ein Gro√üteil dieses sichtbaren Antisemitismus und Antiisraelismus finden sich in der akademischen Welt Gro√übritanniens, Kanadas und der Vereinigten Staaten. Diese Probleme gibt es ebenso in vielen anderen L√§ndern, eine Situation, die durch die begrenzte mediale Aufmerksamkeit verdeckt wird. Doch auch effektive Gegenma√ünahmen nehmen zu. So gelangen F√§lle islamistischen Rassismus oder Antisemitismus an amerikanischen Campussen inzwischen an die √Ėffentlichkeit. In Kanada verst√§rken sich Proteste gegen antiisraelische Aktionen. Es gibt inzwischen europ√§ische und britische Initiativen, die akademische Zusammenarbeit mit Israel zu verst√§rken. Und von au√üen finden sich mehr und mehr Einrichtungen, welche auf eine Kultur des Hasses und auf von Vorurteilen belasteten Aktionen einiger Universit√§tsdozenten aufmerksam machen. Die Angriffe gegen Israel und Juden stellen kein isoliertes Ph√§nomen dar. Was mit Juden passiert, ist gew√∂hnlich ein Hinweis auf das gesellschaftliche Umfeld und eine Vorwarnung auf zuk√ľnftige Entwicklungen. Genauso verh√§lt es sich mit akademischem Antiisraelismus. Die akademische Freiheit wird so missbraucht, dass sie in ihrer gegenw√§rtigen Form einen Teil ihres akademischen und gesellschaftlichen Nutzens bei dem Erwerb von Wissen √ľberlebt hat.

2007 ‚Äď 2008: Ein weiteres Jahr mit Antisemitismus und Antiisraelismus an Universit√§ten weltweit

Im akademischen Jahr 2007-2008 fanden sich weiterhin antiisraelische und antisemitische Vorf√§lle in verschiedenen L√§ndern. Dazu geh√∂rte die Israel Apartheid Woche, ein j√§hrliches Ritual in einer Reihe von St√§dten mehrerer Kontinente. Dazu geh√∂ren die Aufrufe der University and College Union in Gro√übritannien, israelische Universit√§ten und Akademiker zu diskriminieren. Und an manchen Universit√§ten, wie an Standorten der University of California, ist Antiisraelismus endemisch zu nennen. Ein Gro√üteil dieses sichtbaren Antisemitismus und Antiisraelismus finden sich in der akademischen Welt Gro√übritanniens, Kanadas und der Vereinigten Staaten. Diese Probleme gibt es ebenso in vielen anderen L√§ndern, eine Situation, die durch die begrenzte mediale Aufmerksamkeit verdeckt wird. Doch auch effektive Gegenma√ünahmen nehmen zu. So gelangen F√§lle islamistischen Rassismus oder Antisemitismus an amerikanischen Campussen inzwischen an die √Ėffentlichkeit. In Kanada verst√§rken sich Proteste gegen antiisraelische Aktionen. Es gibt inzwischen europ√§ische und britische Initiativen, die akademische Zusammenarbeit mit Israel zu verst√§rken. Und von au√üen finden sich mehr und mehr Einrichtungen, welche auf eine Kultur des Hasses und auf von Vorurteilen belasteten Aktionen einiger Universit√§tsdozenten aufmerksam machen. Die Angriffe gegen Israel und Juden stellen kein isoliertes Ph√§nomen dar. Was mit Juden passiert, ist gew√∂hnlich ein Hinweis auf das gesellschaftliche Umfeld und eine Vorwarnung auf zuk√ľnftige Entwicklungen. Genauso verh√§lt es sich mit akademischem Antiisraelismus. Die akademische Freiheit wird so missbraucht, dass sie in ihrer gegenw√§rtigen Form einen Teil ihres akademischen und gesellschaftlichen Nutzens bei dem Erwerb von Wissen √ľberlebt hat.

2007 ‚Äď 2008: Ein weiteres Jahr mit Antisemitismus und Antiisraelismus an Universit√§ten weltweit

Im akademischen Jahr 2007-2008 fanden sich weiterhin antiisraelische und antisemitische Vorfälle in verschiedenen Ländern. Dazu gehörte die Israel Apartheid Woche, ein jährliches Ritual in einer Reihe von Städten mehrerer Kontinente. Dazu gehören die Aufrufe der University and College Union in Großbritannien, israelische Universitäten und Akademiker zu diskriminieren. Und an manchen Universitäten, wie an Standorten der University of California, ist Antiisraelismus endemisch zu nennen.

· Ein Großteil dieses sichtbaren Antisemitismus und Antiisraelismus finden sich in der akademischen Welt Großbritanniens, Kanadas und der Vereinigten Staaten. Diese Probleme gibt es ebenso in vielen anderen Ländern, eine Situation, die durch die begrenzte mediale Aufmerksamkeit verdeckt wird.

¬∑ Doch auch effektive Gegenma√ünahmen nehmen zu. So gelangen F√§lle islamistischen Rassismus oder Antisemitismus an amerikanischen Campussen inzwischen an die √Ėffentlichkeit. In Kanada verst√§rken sich Proteste gegen antiisraelische Aktionen. Es gibt inzwischen europ√§ische und britische Initiativen, die akademische Zusammenarbeit mit Israel zu verst√§rken. Und von au√üen finden sich mehr und mehr Einrichtungen, welche auf eine Kultur des Hasses und auf von Vorurteilen belasteten Aktionen einiger Universit√§tsdozenten aufmerksam machen.

¬∑ Die Angriffe gegen Israel und Juden stellen kein isoliertes Ph√§nomen dar. Was mit Juden passiert, ist gew√∂hnlich ein Hinweis auf das gesellschaftliche Umfeld und eine Vorwarnung auf zuk√ľnftige Entwicklungen. Genauso verh√§lt es sich mit akademischem Antiisraelismus. Die akademische Freiheit wird so missbraucht, dass sie in ihrer gegenw√§rtigen Form einen Teil ihres akademischen und gesellschaftlichen Nutzens bei dem Erwerb von Wissen √ľberlebt hat.

Die Affäre Mahathir: Eine Fallstudie zum Antisemitismus des Alltags-Islam

* Auf dem Gipfel der Organisation der Islamischen Konferenz stellte der malaysische Premierminister Mohammed Mahathir als Gastgeber die Beziehungen zwischen den Muslimen und den Juden als weltweite, frontale Konfrontation dar; er bot einige neue Beispiele f√ľr eine ‚Äěj√ľdische Verschw√∂rung‚Äú an. Seine Worte fanden weithin Beifall.
* Da der EU-Gipfel zur gleichen Zeit statt fand, wurde vorgeschlagen, dass eine Verurteilung von Mahathirs Bemerkungen in der Schlusserklärung zu verurteilen. Das wurde aber vom französischen Präsidenten Jacques Chirac und dem griechischen Premierminister Costas Simitis abgeblockt. Statt dessen wurde die Verurteilung an die italienische EU-Präsidentschaft delegiert.
* Ein Editorial der New York Times sagte, dass die Weigerung der EU auf dem eigenen Gipfel Mahathirs Rede zu verurteilen, tr√§gt zur ‚ÄěSorge bei, dass Ausbr√ľchen von Antisemitismus mit nicht entschuldbarer Nonchalance begegnet wird‚Äú, w√§hrend ein Editorial in Le Monde anmerkte, dass ‚Äěsolche Worte in der arabisch-islamischen Welt normal sind, wo sie als offensichtliche Wahrheit gelten… und diese direkte Form des Rassismus, simpel und einfach als normale Kategorie der ‚Äöpolitischen Debatte‚Äô praktiziert wird.‚Äô‚Äú
* Das Wichtige an der Affäre Mahathir ist, dass sie in kurzer Zeit und in einer konzentrierten Art und Weise das tief greifende antisemitische Gedankengut offen legt, das in großen Schichten der muslimischen Eliten wie auch des muslimischen Mainstreams vorhanden ist.
* Die Aff√§re Mahathir ist auch eine wichtige Fallstudie f√ľr die Analyse westlicher Reaktionen auf islamischen Antisemitismus.