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STOP THE BOMB: "Deutsch-Iranische Handelskammer untergräbt Sanktionen"
Internationale Beziehungen  |  15/01/2013

Die Kampagne STOP THE BOMB protestiert aufs Schärfste gegen ein Iran-Seminar der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V., das am 16. Januar an einem geheim gehaltenen Ort unter Beteiligung des iranischen Botschafters Alireza Sheikh Attar in Hamburg stattfinden soll. Das Seminar in Hamburg mit dem Titel „Iran-Sanktionen: Praktische Auswirkungen für deutsche Unternehmen“ soll „praxisrelevante Konsequenzen der neuen EU Sanktionen“ behandeln. [1]
 
STOP THE BOMB betrachtet das Seminar als Werbung für Geschäfte mit einem Regime, dessen Atomwaffenprogramm die internationale Sicherheitsarchitektur bedroht, das Israel auslöschen will und den Holocaust leugnet. STOP THE BOMB Sprecher Michael Spaney erklärt: „Durch die Teilnahme des iranischen Botschafters signalisiert die Wirtschaftskammer, dass sie die internationalen Bemühungen, das iranische Regime zu isolieren, unterlaufen will.“ Geschäftsführer Tockuss erklärte auf Nachfrage, die Kammer „freue sich“ auf den Botschafter. Attar ist iranischen Oppositionellen zufolge direkt für die Ermordung von Gegnern des Regimes verantwortlich. [2]
 
Das Seminar berät u. a. Beratung zu „Antragsverfahren“, zu „Güterprüfungen“ in den Bereichen „Öl, Gas und Petrochemie“ – also für den von der EU sanktionierten Energiebereich. Damit setzt die Handelskammer auf business as usual auch dort, wo die EU- Sanktionen wirken sollen. Die Deutsch-Iranische Handelskammer ist eine der wichtigsten Lobbyorganisationen für die Aufrechterhaltung der Geschäftsbeziehungen mit dem Regime in Teheran. Die Kammer bietet laufend die Begleitung von Geschäftsreisen in den Iran an, hilft iranischen Firmen bei der Etablierung von Büros in Deutschland und bei Investitionen, und stellt deutschen Firmen eine umfassende Betreuung bei ihrem Irangeschäft in Aussicht. [3]
 
Explizit stellt sich die Handelskammer gegen die Sanktionen. Auf der Webseite der Kammer heißt es immer noch: „Wir halten es weder für sinnvoll noch für zielführend, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern als politisches Druckmittel einzusetzen.“ [4]
 
STOP THE BOMB Sprecher Michael Spaney hält dagegen: „Wer eine militärische Eskalation im Nuklearkonflikt mit Iran nicht will, sollte rasch größtmögliche Sanktionen unterstützen. Wer, wie die Deutsch-Iranische Handelskammer in Hamburg, Sanktionen untergräbt, indem er Wege aufzeigt, Sanktionen über Drittländer zu umgehen, macht einen Militärschlag wahrscheinlicher und hilft diesem Terrorregime sich atomar zu bewaffnen.“
 
[1] http://www.dihkev.de/de/news/3685-Sanktions-Seminar-2013
 
[2] http://jungle-world.com/von-tunis-nach-teheran/2003/
 
[3] http://www.dihkev.de/de/27386-Begleitete-Geschaeftsreise, http://www.dihkev.de/de/21261-Firmen-Pool-Deutschland, http://www.dihkev.de/de/26260-Inhouse-Beratung, http://www.dihkev.de/de/32638-Vertretersuche, http://www.dihkev.de/de/104217-Einzelberatung-Finanzabwicklung-23052012. Siehe auch: http://de.stopthebomb.net/de/d-iran/wirtschaftsfoerderung.html
 
 
 
 
 
                                  

Stop the Bomb
http://de.stopthebomb.net/de/presse/presseaussendungen.html


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