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Die für Völkermord Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen
24/04/2008
Salih Mahmoud Osman  |  Internationales Recht

Die für Völkermord Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen
Salih Mahmoud Osman
 
Zusammenfassung
Salih Mahmoud Osman, Mitglied des sudanesischen Parlaments und Menschenrechtsaktivist stellte fest, dass ihn seine Arbeit in Darfur mit den schwersten Menschenrechtsverletzungen konfrontiert habe. Diese Verbrechen in Darfur seien älter als der aktuelle Konflikt. Das gegenwärtige Leiden der Menschen sei jedoch groß. Mehr als vier Millionen Menschen wurden entwurzelt, drei Millionen von ihnen leben in Flüchtlingslagern und können nicht in ihre Häuser zurückkehren. Trotz der Zerstörung von zweitausend Dörfern und den fortgesetzten Morden und Vergewaltigungen sind bislang keine der Täter zur Rechenschaft gezogen worden. Obwohl der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl für sudanesische Minister und Milizenführer ausgestellt hat, entziehen sie sich der Reichweite der Justiz.
 
Wie konnte nach dem Völkermord in Ruanda diese Situation in Darfur geschehen? In erster Linie wird es trägt die Regierung Verantwortung für den Aufruf zum Rassenhass und der Unterdrückung von ethnischen Identitäten. Jede Infragestellung dieser Politik wurde brutal vergolten.
 
Osman glaubt, dass die einzige Hoffnung für die Menschen in Darfur sei, dass das Morden mit der Verhaftung der dafür Verantwortlichen ende. Obwohl manche Leute behaupten, der Ruf nach Gerechtigkeit mindere die Chancen auf einen Frieden in der Region, glaubt er, dass Gerechtigkeit helfen könnte. Da das lokale Justizsystem des Sudan nicht Willens und unfähig ist, für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen hat der Internationale Strafgerichtshof (ICC) die Verantwortung, die Straflosigkeit der Täter zu beenden. Ein Aufschieben von Gerechtigkeit ist eine Beleidigung der Arbeit des ICC und führt zu fortgesetztem Leiden. Es muss sofort und entschlossen gehandelt werden, um diese Situation in Darfur zu stoppen.
 
 
Salih Mahmoud Osman ist ein sudanesischer Anwalt und ist international anerkannt für seine Arbeit zu Menschenrechtsfragen im Sudan. Er hat den Opfern ethnischer Gewalt im Sudan kostenlosen Rechtsbeistand geboten und sitzt gegenwärtig in der sudanesischen Nationalversammlung, wo er sich für eine rechtliche Reform des Landes einsetzt. 2005 wurde Osman mit der höchsten Auszeichnung von Human Rights Watch ausgezeichnet sowie 2006 mit dem International Human Rights Award der American Bar Association.
 
 


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