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60 Jahre Israel
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Es ist möglich die Hassprediger zu stoppen
23/04/2008
Esther Mujawayo  |  Kommentar

Es ist möglich die Hassprediger zu stoppen
Esther Mujawayo
Zusammenfassung
 
 
Esther Mujawayo ist Autorin und Überlebende des Völkermords in Ruanda von 1994 und sprach als Sachverständige über die Gräueltaten des Genozids. Sie gab zur Auskunft, dass es seit 1959 sporadische Massaker und Plünderungen gegen die Tutsi gegeben habe: Alle 10 Jahre habe ein „Schlechter Wind“ Dörfer verwüstet und Menschen entwurzelt. Diese Angriffe ermutigten die Tutsi, ihre Dörfer wieder aufzubauen und in etwas zu investieren, was von Mördern und Plünderern nicht genommen werden könnte – menschliche Werte.
 
Obwohl dies Angriffe im Laufe der Zeit zunahmen, erreichten sie doch nie das Ausmaß des Völkermords von 1994. Dieser geschah in erster Linie durch die offizielle Propaganda der Regierung unmittelbar vor und während des Genozids und solcher Medien wie Zeitungen oder Radio, die Hass gegen die Tutsi predigten. Mujawayo erinnerte sich an einen Artikel in einer Zeitung, welcher die „10 Gebote der Hutu“ darlegte – Aufrufe Tutsis nicht zu heiraten, ihnen keine Arbeit zu geben u.ä. Desweiteren riefen beliebte Songs im Radio zu Hass und Gewalt gegen die Tutsi auf.
 
Mujawayo fragte, ob die internationale Gemeinschaft die Lektion gelernt hätte. Sie erwähnte, dass sie daran zweifle, wenn sie Ahmadinejad in der UN höre. 1994 habe die Regierung von Ruanda in den Vereinten Nationen gesessen, während der Sicherheitsrat den Völkermord ignoriert habe.
 
Mujawayo glaubt daran, dass es möglich sei, jene Hassprediger zu stoppen. Sie seien nicht in der Mehrheit, auch wenn sie laut seien. Ließe man sie reden, würde dies der Welt zeigen, dass jene, die Hass säten stark seien.
 
 
Esther Mujawayo wurde in Ruanda geboren und verlor einen Großteil ihrer Familie in den Massakern von 1994. Es gelang ihr, einen Soldaten zu bestechen, welcher sie und ihre Kinder an einen sicheren Ort brachte. Seitdem wohnt sie in Düsseldorf und arbeitet im Bereich der Trauma-Therapie von Flüchtlingen.


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