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ZENTRAL-TEL AVIV VON DEIR BALLUT (WESTJORDANLAND) AUS GESEHEN

Dienstag, Sep 16, 2014

Im Blickpunkt

Die psychologische Kriegsstrategie der Hamas
Irwin J. Mansdorf   29/08/2014

Die psychologische Kriegsstrategie der Hamas Jedes Verhalten erweist sich im Wesentlichen als funktionell konsistent, d.h. dass es sich zu einem guten Teil vom projezierten Ziel bestimmen lässt. Das Verhalten der Hamas zeigt sich in der Konfrontation mit Israel entsprechend stimmig, auch wenn es für all jene irrational erscheinen muss, die ihre islamistische Ideologie nicht teilen. Obwohl sich die Hamas als islamistische Widerstandsbewegung versteht und die Zerstörung Israels offen anstrebt, ist ihr bewusst, dass sie nicht über die militärische Kapazität verfügt, dieses Ziel zu erreichen, das sich in ihrer Charta findet und immer wieder von ihren Führern, Predigern und Anhängern beschworen wird. Trotz dieser Einsicht greift die Hamas bewusst zu militärischer Gewalt, wenn sie davon überzeugt ist, dass der politische Vorteil größer ist als das Risiko, als Bewegung und Souverän von Gaza zu scheitern. Solange die Hamas daran glaubt, sie könne ihr Ziel anstreben und überleben, wird sie Israel angreifen und die palästinensische Öffentlichkeit dafür missbrauchen. Teil ihrer psychologischen Strategie ist es daher – wie viele andere Islamistenbewegungen – Zivilisten als Opfer der „israelischen Agression“ hervorzuheben und die Zahl getöteter Hamas-Kämpfer zu verschweigen. Auf diese Weise werden alle palästinensischen Kriegsopfer zu „unschuldigen Zivilisten“. Bilder der aus Wohngebieten abgefeuerten Raketen werden zensiert.
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Pressespiegel

Angst vor AnschlägenIsrael warnt Bürger vor Reisen nach Europa

Handelsblatt. Israel warnt seine Bürger angesichts des IS-Terrors vor möglichen Terroranschlägen bei Reisen nach Europa. Gewarnt sei man durch Anschläge wie auf das Jüdische Museum in Brüssel.
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Israel will Angriff auf UN-Schule aufklären

FAZ. Die israelische Armee hat strafrechtliche Ermittlungen zu mehreren Vorfällen während des Gaza-Konflikts eingeleitet. Derzeit würden fünf Vorfälle untersucht, zu dutzenden weiteren könnten noch Ermittlungen eingeleitet werden, sagte ein ranghoher Armeevertreter am Mittwoch im Verteidigungsministerium in Tel Aviv vor ausländischen Journalisten. Demnach wird unter anderem ein Angriff auf eine UN-Schule am 24. Juli im nördlichen Beit Hanun untersucht, bei dem nach Angaben von Ärzten mindestens 15 Menschen getötet wurden.
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Israel hat keine Angst vor Islamisten

Hans-Christian Rößler/FAZ. Die relative israelische Gelassenheit angesichts der wachsenden Bedrohung durch den „Islamischen Staat“ ist nur auf den ersten Blick überraschend. Die IS-Truppen konzentrieren sich auf den Süden Syriens und den Irak. Israel haben sie nicht ins Visier genommen. In unmittelbarer Nachbarschaft halten sie sich zurück. In Jordanien gibt es offenbar nur eine kleinere IS-Präsenz, zu den Islamisten auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel bestehen offenbar nur virtuelle Kontakte. Ein Kommandeur der Terrorgruppe Ansar Beit al Maqdis sagte am Wochenende der Nachrichtenagentur Reuters, dass IS-Mitglieder seiner Organisation über das Internet Ratschläge zum Aufbau konspirativer Terrorzellen gegeben hätten. In den Palästinensergebieten gehen Hamas und Fatah gegen Salafisten und Dschiadisten vor. Sie tun das aus eigenem Interesse, um selbst an der Macht zu bleiben. So schreckte die Hamas nicht davor zurück, eine Moschee zu zerstören, in der sich fast 30 Mitglieder einer extremistischen Splittergruppe verschanzt hatten. Im Westjordanland tun die Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde alles, um zu verhindern, dass die Islamisten dort die Macht an sich reißen, wie es die Hamas vor sieben Jahren im Gazastreifen getan hatte. Dabei arbeiten sie eng mit der Armee und den Geheimdiensten Israels zusammen.
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Hamas beschoss offenbar eigene Bevölkerung

DieWelt. Hochrangige Offiziere in Israels Militärgeheimdienst analysierten den Krieg: Demnach hat sich die Hamas längst von einer Terrortruppe zur Armee gemausert – und schoss Raketen auf eigene Wohngebiete. Die Armee lieferte weitere Beispiele dafür, wie die Hamas ihre eigene Bevölkerung missbraucht haben soll. Wie einen Auszug aus einem erbeuteten Kriegshandbuch, in dem steht: "Es ist für die Kämpfer der Dschihad leichter, in Gebäuden zu operieren um den Aufklärungsflugzeugen zu entgehen. (Das Agieren aus dicht besiedelten Gebieten) hilft, den Feind zu überraschen. Waffen sollten in Häusern heimlich untergebracht und getarnt werden." Man solle sich der Bewohner bedienen, um Kriegsmaterial zu verstecken. Videos der Palästinenser belegen diese Taktik. In Propagandafilmen der Hamas ist zu sehen, wie ihre Kämpfer Raketen mitten in der Straße von Schubkarren aus oder aus dicht besiedelten Gebieten abfeuern. Israelische Luftaufnahmen belegen das: Eine zeigt, wie Raketen nachts in einem Schulhof in Bait Lahiya zwischengelagert, eine andere, wie Geschosse von einem Schulhof in Schadschaijya abgeschossen wurden.
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Israel fordert globale Allianz gegen Islamisten

Handelsblatt. Israel stellt die Auseinandersetzung mit der Hamas in einen Zusammenhang mit dem „Phänomen der Militarisierung islamistischer Terrorgruppen“ und fordert den Westen auf, die Terrororganisationen zu zerschlagen.
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Kein bisschen Frieden

Hannes Stein/DieWelt. Warum können Israelis und Palästinenser nicht nebeneinander existieren? Drei unangenehme Wahrheiten, denen kaum ein Mensch ins hässliche Gesicht schaut.
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Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

nbsp;Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.



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