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ZENTRAL-TEL AVIV VON DEIR BALLUT (WESTJORDANLAND) AUS GESEHEN

Samstag, Oct 25, 2014

Im Blickpunkt

Der erste Angriff der Hisbollah seit 2006 - Hintergründe und Einschätzung
Shimon Shapira   22/10/2014

Der erste Angriff der Hisbollah seit 2006 - Hintergründe und Einschätzung Zum ersten Mal seit dem Zweiten Libanonkrieg 2006 hat sich die Hisbollah zu einem Angriff auf israelische Streitkräfte in der Nähe der Shabaa-Farmen im israelisch-syrischen-libanesischen Grenzgebiet bekannt, bei dem am 7. Oktober zwei IDF-Soldaten verwundet wurden. In der Stellungnahme der Hisbollah hieß es, dass die Aktion von einer nach dem Märtyrer Hassan Ali Haydar benannten Militäreinheit durchgeführt worden sei. Haydar war ein Sprengstoffexperte der Hisbollah, der am 5. September beim Versuch ums Leben kam, mehrere Sprengladungen zu entschärfen, die an einem Fernmeldenetzwerk der Hisbollah im südlibanesischen Adloun befestigt waren. (1) Mit den als Vergeltungsmaßnahme gelegten zwei provisorischen Sprengfallen wollte die Hisbollah signalisieren, dass - obwohl sie im syrischen Bürgerkrieg engagiert ist - Israel keine Handlungsfreiheit im Libanon habe. (2) Es ging darum, sowohl Israel als auch ihren Unterstützern im Libanon deutlich zu machen, dass die Hisbollah an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen könne und dass der Dschihad gegen Israel immer noch ihr wesentlicher Daseinsgrund sei.
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Pressespiegel

Verteidigungsfähige Grenzen in Zeiten der IS

Dore Gold/AudiaturOnline. Was bedeuten die Unruhen im Nahen Osten für die territorialen Bedürfnisse Israels? Dore Gold, Leiter des Jerusalem Center for Public Affairs, setzt sich seit langem für das Konzept verteidigungsfähiger Grenzen ein, hauptsächlich als Mittel, um israelische Sicherheitsbedürfnisse im Westjordanland sicherzustellen. In einem Interview mit dem Mosaic Magazine geht er auf die Hintergründe und Bedeutung ein.
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Baby in Jerusalem bei Attentat getötet

DieWelt. Bei einem Attentat in Jerusalem wurde ein drei Monate altes Kind getötet, mindestens acht Israelis wurden teils schwer verletzt. Der Täter wurde angeschossen, er gehört zur Hamas, die die Aktion lobt.
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IS und Iran: Wenn Antisemiten Antisemiten bekämpfen

Stephan Grigat/Cicero. In seiner Brutalität gegenüber Minderheiten ist der Islamische Staat derzeit einzigartig. Das darf aber kein Grund sein, sich mit der Diktatur in Iran gegen den IS zu verbünden. Ein Kommentar.
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Israel: Soldaten an Grenze zu Ägypten beschossen

SPON. Israelische Soldaten sind an der Grenze zu Ägypten unter Beschuss geraten. Nach Angaben der Armee sei eine Patrouille an der Grenze zur Sinai-Halbinsel von ägyptischem Gebiet aus beschossen worden. Unter anderem setzten die Angreifer eine Panzerfaust ein. Mindestens zwei Soldaten seien verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich laut Armee in der Region Ramat Negev im Süden Israels. Bislang hat sich niemand zu dem Angriff bekannt.
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Vor Entscheidung in Großbritannien Gysi: Palästina endlich anerkennen

Matthias Meisner/DerTagesspiegel. Großbritannien wird am Montag über einen unabhängigen Palästinenserstaat abgestimmt. Linksfraktionschef Gregor Gysi meint, auch Deutschland und die USA sollten ihn wollen. Die CDU ist zurückhaltender.
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Gaza-Streifen erhält von EU und USA 600 Millionen für Wiederaufbau

SPON. Die Palästinenser sollen rund 4,3 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens erhalten. Das sagte der norwegische Außenminister Borge Brende am Ende einer Geberkonferenz in Kairo zu. Die Summe liegt deutlich höher als zunächst erhofft.
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Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

nbsp;Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.



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