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ZENTRAL-TEL AVIV VON DEIR BALLUT (WESTJORDANLAND) AUS GESEHEN

Dienstag, Sep 2, 2014

Im Blickpunkt

Die psychologische Kriegsstrategie der Hamas
Irwin J. Mansdorf   29/08/2014

Die psychologische Kriegsstrategie der Hamas Jedes Verhalten erweist sich im Wesentlichen als funktionell konsistent, d.h. dass es sich zu einem guten Teil vom projezierten Ziel bestimmen lässt. Das Verhalten der Hamas zeigt sich in der Konfrontation mit Israel entsprechend stimmig, auch wenn es für all jene irrational erscheinen muss, die ihre islamistische Ideologie nicht teilen. Obwohl sich die Hamas als islamistische Widerstandsbewegung versteht und die Zerstörung Israels offen anstrebt, ist ihr bewusst, dass sie nicht über die militärische Kapazität verfügt, dieses Ziel zu erreichen, das sich in ihrer Charta findet und immer wieder von ihren Führern, Predigern und Anhängern beschworen wird. Trotz dieser Einsicht greift die Hamas bewusst zu militärischer Gewalt, wenn sie davon überzeugt ist, dass der politische Vorteil größer ist als das Risiko, als Bewegung und Souverän von Gaza zu scheitern. Solange die Hamas daran glaubt, sie könne ihr Ziel anstreben und überleben, wird sie Israel angreifen und die palästinensische Öffentlichkeit dafür missbrauchen. Teil ihrer psychologischen Strategie ist es daher – wie viele andere Islamistenbewegungen – Zivilisten als Opfer der „israelischen Agression“ hervorzuheben und die Zahl getöteter Hamas-Kämpfer zu verschweigen. Auf diese Weise werden alle palästinensischen Kriegsopfer zu „unschuldigen Zivilisten“. Bilder der aus Wohngebieten abgefeuerten Raketen werden zensiert.
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Pressespiegel

Israel fordert globale Allianz gegen Islamisten

Handelsblatt. Israel stellt die Auseinandersetzung mit der Hamas in einen Zusammenhang mit dem „Phänomen der Militarisierung islamistischer Terrorgruppen“ und fordert den Westen auf, die Terrororganisationen zu zerschlagen.
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Kein bisschen Frieden

Hannes Stein/DieWelt. Warum können Israelis und Palästinenser nicht nebeneinander existieren? Drei unangenehme Wahrheiten, denen kaum ein Mensch ins hässliche Gesicht schaut.
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Waffenruhe in Nahost scheint zu halten

FAZ. Israel und die militanten Palästinensergruppen hatten sich am Dienstag erstmals seit dem Ausbruch des jüngsten Gaza-Kriegs auf eine dauerhafte Waffenruhe geeinigt. Die von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verkündete Waffenruhe trat am Dienstag um 19 Uhr Ortszeit in Kraft. In einer Fernsehansprache sagte Abbas, die palästinensische Führung verkünde eine Waffenruhe, um „die Aggression gegen den Gazastreifen und das Blutvergießen und Töten der Kinder zu stoppen“.
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Raketenbeschuss aus dem Norden:Israel schießt erstmals in den Libanon zurück

n-tv.de. Zum zweiten Mal binnen zwei Tagen waren am Montagabend aus dem Libanon abgefeuerte Raketen des Typs Katjuscha in Israel eingeschlagen. Nach Angaben der Armee gingen zwei Geschosse in Galiläa nieder. Eine Rakete sei in der Nähe der Grenzstadt Kiriat Schmona und eine weitere in der Nähe der Grenze eingeschlagen, teilte der israelische Rundfunk mit. Israelische Artillerie bombardierte nach Militärangaben den Abschussort. Es handelt sich um den dritten Tag in Folge, an dem Geschosse aus dem Libanon oder Syrien im Norden Israels einschlagen. Bislang hatte Israel nicht auf die Angriffe reagiert.
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Israel derzeit an drei Fronten unter Beschuss

NZZ. Fast sieben Wochen nach Beginn des Gaza-Kriegs ist Israel an drei Fronten unter Raketenbeschuss geraten. Aus Syrien und dem Libanon wurden in der Nacht zum Sonntag insgesamt sieben Raketen abgefeuert. Auch die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen dauerten an.
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Hamas richtet 18 Palästinenser als "Kollaborateure" hin

DieWelt. Nach den tödlichen israelischen Luftangriffen auf ranghohe Hamas-Führer hat die radikalislamische Palästinenserorganisation im Gazastreifen offenbar 18 Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel hingerichtet. Wie der Sender Hamas-TV berichtete, wurde den Männern vorgeworfen, Israel bei seiner Militäroffensive im Gazastreifen geholfen zu haben.
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Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

nbsp;Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.



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