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60 Jahre Israel
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60 Jahre Israel - Chronologie :

 
vor 1881        jüdische Bevölkerung in osmanisch beherrschter Region Palästina 15 000, davon 8 000 in Jerusalem
 
1882-1903    1. Aliyah (jüdischen Immigrationswelle), 30 000 jüdische Einwanderer
 
1893-94        Antisemitische Dreyfuss-Affäre in Frankreich
 
1896             Jurist und Journalist Theodor Herzl verfasst unter Eindruck der Dreyfuss-Affäre „Der Judenstaat“
 
1897             1. Zionistischer Kongress in Basel
 
1904-1914    nach Kishiniew-Progromen 2. Aliyah, junge, sozialistisch inspirierte Einwanderung 40 000
 
1905             7. Zionistischer Kongress in Basel einigt sich auf Palästina als Ort eines möglichen Judenstaates
 
1914-1918    Kriegsbündnis des Osmanischen Reiches mit Deutschem Reich und Österreich-Ungarn
 
1916             Im Falle eines Sieges über das Osmanische Reich beschließen Frankreich und Großbritannien dessen Aufteilung in Interessensphären; Großbritannien wird 1922 Mandatsmacht für das Territorium Palästina
 
31.10.1917    Balfour-Deklaration, Brief des britischen Außenministers Arthur James Balfour sagt zionistischer Bewegung Unterstützung bei Errichtung einer nationalen Heimstätte zu
                       „Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Weltorganisation bringen würden“
 
1919-1922    3. Aliyah, 35 000 vorwiegend junge sozialistisch-inspirierte russisch-jüdische Einwander
 
1922-1932    4. Aliyah, 80 000 viele mittelständische Einwanderer aus Polen und Osteuropa
1929             arabische Unruhen in Jerusalem, Massaker an jüdischen Einwohnern Hebrons, Haifas und Tsvads
 
1932-1939    5. Aliyah, 200 000 Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland und vor sich verschärfenden Antisemitismus in Europa
 
1936-1939    antibritischer arabischer Aufstand geführt von Haj Amin al-Husseini, dem Mufti von Jerusalem, mit Verwicklung der Achsenmächte, tausende Tote, nach Niederlage Flucht al-Husseinis nach Nazi-Deutschland
 
1939             britisches White Paper beschränkt trotz sich verschärfender Judenverfolgung in Mitteleuropa jüdische Einwanderung auf insgesamt 75 000
 
1942             Schlacht von el-Alamein. Briten schlagen unter General Montgomery Rommels Afrika-Korps und verhindern so bereits geplante Umsetzung der „Endlösung“ in Palästina
 
1944             „Jüdische Brigade“ als Teil der britischen Streitkräften gegründet
 
Aug 1945      Truman bittet Großbritannien, Einwanderung von 110 000 jüdischen Flüchtlingen/Displaced Persons in Palästina zu gewähren, Briten beschränken Einwanderung auf 1 500 im Monat
 
1946             der als Kriegsverbrecher von den Alliierten festgesetzte Mufti von Jerusalem, Haj Amin al Husseini, flieht aus französischer Gefangenschaft
 
Aug 1946      Jüdische Untergrund-Guerilla Irgun sprengt britisches Hauptquartier im King David Hotel, Jerusalem, 91 Menschen sterben
 
Feb 1947      Briten verweisen Palästina-Frage an die Vereinten Nationen
 
Sep 1947      UN Spezialkomitee Palästina (UNSCOP) schlägt Teilung Palästinas vor
 
29. 11.1947   UN-Teilungsplan Resolution 181, vorgesehene Teilung Palästinas in jüdischen und arabischen Teil sowie Internationalisierung Jerusalems wird sowohl von Vereinigten Staaten als auch Sowjetunion sowie vom jüdischen Palästina unterstützt. Arabische Länder und Arabische Liga lehnen ab. Unmittelbar darauf beginnen arabische Ausschreitungen in Jerusalem sowie die arabische Blockade der Stadt bis Mai 1948 mit zahlreichen Gefechten, Bombenanschlägen und Massakern (Gush Etzion, Deir Yassin, Hadassah Konvoi, Kfar Etzon)
 
Dez-
Mai 1948      Trotz UN-Waffenembargo für Palästina schreitet Aufrüstung auf beiden Seiten voran. Formation der Arabischen Befreiungsarmee. Arabische Armeen außerhalb Palästinas rüsten ungehindert auf. Jüdischer Armee Haganah gelingt Waffenkauf in Tschecheslowakai, einschließlich Flugzeugen, bevor Briten im Mai Palästina verlassen.
 
Mär 1948      provisorische jüdische Regierung in Tel Aviv gegründet
 
14.5.1948     Staatsgründung Israels, sofortige Anerkennung durch Vereinigten Staaten, Sowjetunion folgen am 17. Mai.
 
15.5.1948     sofortige Kriegserklärung Ägyptens, Syriens, Irak, Libanons, Jordaniens und Saudi Arabiens mit Invasion ägyptischer, syrischer und jordanischer Truppen. Beginn des israelischen Unabhängigkeitskrieges.
 
Mai 1948      Jordanische Legion erobert Westjordanland und Jerusalemer Altstadt. Vertreibung der jüdischen Einwohner. Zerstörung nahezu aller Synagogen.
 
 
Feb-
Jun 1949       Separate Waffenstillstände Israels mit Ägypten, Jordanien, Libanon und Syrien. Israel gewinnt 50 Prozent mehr Land als im UN-Teilungplan. Westjordanland von Jordanien besetzt, über 600 000 arabische Palästinenser fliehen aus israelischen Gebieten, ungefähr ebenso viele jüdische Einwohner arabischer Länder fliehen nach Israel.
 
1949-1951    „Rückkehrrecht“ für jüdische Menschen weltweit nach Israel führt zur Masseneinwanderung. Muss wegen ökonomischer Grenzen beschränkt werden.
 
Okt 1956       Suez-Krise. Nach zunehmenden Grenzübergriffen von ägyptischer Seite, sowjetischer Aufrüstung Ägyptens, sowie Blockade der Straße von Tiran sowie des Suez-Kanals gemeinsame Militäraktion Großbritanniens, Frankreichs und Israels. Kurzzeitige Besetzung des Sinai durch Israel bis zur Entsendung von UN-Friedenstruppen und US-garantiertem Durchfahrrecht für israelische Schiffe in der Straße von Tiran.
 
1954             Yassir Arafat, Khalil al-Wazir u.a. gründen Palestine National Liberation Movement, später Fatah (assoziatives Akronym für antike islamische  Expansion) genannt, nach Vorbild der algerischen FLN.
 
1960-62        Chef-Organisator des Holocaust Adolf Eichmann von israelischen Agenten im argentinischen Versteck entdeckt und entführt. Weltweite Fernsehübertragung des Eichmann-Prozesses. Eichmann wird zum Tod verurteilt und im Juni 1962 hingerichtet.
 
1964             Palestine Liberation Organisation (PLO) wird von Arabischer Liga in Ägypten gegründet. Ihre Charta von 1968 fordert die Vernichtung Israels.
 
Sep 1965      3. Arabischer Gipfel in Casablanca legt Plan für Kampf gegen Israel vor, welcher schrittweise Aufrüstung der Nachbarstaaten bis zum Krieg vorsieht. Zunehmende Grenzübergriffe von ägyptischer und syrischer Seite auf Israel.
 
1967             Fatah schließt sich PLO an,
 
Mai 1967       Ägypten schließt erneut die Straße von Tiran und weist UN-Friedenstruppe aus dem Sinai aus. Ein ägyptischer Angriff wird abgebrochen, da Israel Vorgehen bemerkt. Jordanien gestattet in einem Bündnis mit Ägypten Ägyptern Kontrolle der jordanischen Legion. Spannungen wachsen. In arabischen Hauptstädten wird Vernichtung Israels gefordert.
 
5-10.6.
1967             Sechstagekrieg. Präventiver Luftangriff Israels zerstört ägyptische Luftwaffe. Die israelische Aufforderung an Jordanien von einem Angriff abzusehen wird ignoriert, Jordanien greift vom jordanisch besetzten Westjordanland an. Israel besetzt daraufhin Ostjerusalem (inklusive Altstadt), Westjordanland, Sinai und syrische Golanhöhen. Waffenstillstand. Israelische Regierung bietet in Geheimnote Syrien und Ägypten erobertes Land für Frieden an.
 
Aug-Sep
1967              Arabischer Gipfel in Khartoum lehnt Frieden und Verhandlungen mit Israel ab.
 
Nov 1967      UN-Sicherheitsratsresolution 242 verlangt von Rückzug Israels „aus Gebieten“ und das Recht, „in Frieden mit sicheren und anerkannten Grenzen, frei von Bedrohung und Gewaltakten zu leben“.
 
Dez 1968      palästinensischer Terrorangriff auf israelisches El-Al-Flugzeug in Athen
 
Feb 1969      palästinensischer Terrorangriff auf israelisches El-Al-Flugzeug in Zürich
 
März 1969     Golda Meir Premierministerin Israel
 
1970             internationaler palästinensischer Terrorismus – Entführung von Swissair, BOAC, PanAm und TWA-Flugzeugen nach Jordanien zur Freipressung palästinensischer Gefangener
 
Sep 1970      „Schwarzer September“ Umsturzversuch palästinensischer Guerilla-Organisationen in Jordanien scheitert, jordanischer König Hussein setzt massiv Militär gegen Palästinenser in Flüchtlingslager ein. Tausende Tote, Flucht palästinensischer Terrorgruppen nach Libanon, ägyptischer Präsident Nasser vermittelt Waffenstillstand
 
Sep 1970      Tod Nassers, Nachfolger Anwar al-Sadat.
 
Sep 1972      palästinensisches Terrorkommando „Schwarzer September“ nimmt israelisches Olympia-Team bei den olympischen Sommerspielen in München als Geisel und verübt Massaker an ihnen
 
6.10.1973     Yom-Kippur-Krieg, Überraschungsangriff Syriens und Ägyptens auf Israel, Syrien erobert Golan, Ägypten marschiert im Sinai ein, Israel gelingt Armeen zurückzuschlagen und im Sinai einzuschließen. UN-Sicherheitsratsresolution 338 fordert Abbruch der Kämpfe und Friedensverhandlungen.
 
Dez 1973      Nahost-Friedenskonferenz in Genf vereinbart Truppenabzüge
 
Apr 1974       Rücktritt Golda Meirs nach Yom-Kippur-Krieg, Yitzhak Rabin neuer Premier
 
Okt 1974       PLO von Arabischer Liga zur einzig legitimen Vertretung des palästinensischen Volkes erklärt. Jordanischer König Hussein erklärt sich darauf hin in israelischen Land-für-Frieden-Offerten nicht mehr zuständig für das Westjordanland. Nicht PLO-Palästinenser in den Gebieten sind damit nicht mehr Verhandlungspartner.
 
Nov 1974      Arafat spricht vor UN-Vollversammlung, welche palästinensisches Recht auf Souveränität anerkennt.
 
1975             UN-Vollversammlung-Resolution 3379 setzt Zionismus mit Rassismus gleich
 
1975             Durch die seit dem Schwarzen September im Libanon ansässige PLO hat sich innenpolitisches Gleichgewicht zwischen Christen, Sunniten und Schiiten verschoben. Zunehmende Konflikte zwischen den rivalisierenden Milizen steuern auf Bürgerkrieg zu.
 
1976             Air-France Airbus von Palästinensern nach Entebbe/Uganda entführt. Israelisches Kommando unter Yonathan Netanyahu befreit Geiseln in spektakulärer Aktion
 
1977             Regierungswechsel in Israel, Menachem Begin (Likud) Premierminister
 
Nov 1977      Anwar al-Sadat besucht als erster arabischer Präsident Israel und spricht vor der Knesset.
 
März 1978    Nach PLO-Angriffen auf Israel von libanesischem Territorium, besetzt Israel in Operation Litani Südlibanon bis zum Litani-Fluss. UN-Sicherheitsrat-Resolution 425 fordert Abzug. Israel zieht sich nur teilweise zurück und richtet 12 km Sicherheitszone ein.
 
Sep 1978      Camp-David-Abkommen, Sadat-Begin-Treffen unter Aufsicht US-Präsident Jimmy Carters um Frieden auszuhandeln.
 
März 1979    Friedensvertrag Israel-Ägypten
 
Juni 1981      israelische Luftwaffe zerstört irakischen Atomreaktor in Osirak in Operation Opera und stoppt damit irakisches Atombombenprogramm
 
Okt 1981       Anwar al-Sadat bei Anschlag während einer Militärparade ermordet
 
1982             Rückgabe Sinais im Rahmen des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages
 
Juni 1982      Nach versuchtem Mordanschlag auf israelischen Botschafter in London, israelische Luftangriffe auf PLO-Basen in Beirut. Raketenangriffe der PLO auf Israel führen zur Bodeninvasion und 1982er Libanonkrieg
 
1982             Gründung der schiitischen Hisbollah, inspiriert und gefördert von iranischen Revolutionsgarden
 
Aug 1982      PLO evakuiert Truppen aus Beirut, Umzug nach Tunis
 
Sep 1982      Ermordung des libanesischen Präsidenten Bashir Gemayeel       
 
Sep 1982      Christlich Falange-Milizen verüben Massaker in palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila mit 460 bis 800 Toten. Da nahe israelische Truppen Tat nicht verhindern, wird Israel Tat angelastet, zahllose andere Massaker im Rahmen des libanesischen Bürgerkrieges werden ignoriert. Massendemonstrationen von Shalom Achshav in Israel fordern Untersuchung der Vorfälle. Von israelischer Regierung eingesetzte Kahan-Kommission befindet israelische Armee des Nichteingreifens schuldig und empfiehlt Entlassung von Verteidigungsminister Ariel Sharon.
 
Apr 1983       Hisbollah-Selbstmordattentäter sprengt amerikanische Botschaft in Beirut, 60 Tote
 
Mai 1983       17.Mai Abkommen – US-gestützter Versuch eines Friedens zwischen Libanon und Israel
 
Okt 1983       Hisbollah-Selbstmordattentäter sprengt US-Marines Quartier, 241 Tote
 
Dez 1987      Beginn der ersten Intifada, palästinensische Ausschreitungen in Folge eines israelisch-palästinensischen Autounfalls, bei dem 4 Palästinenser sterben
 
Jan 1988       Gründung der Hamas, ihre Charta beruft sich auf altes antisemitisches Pamphlet „Die Protokolle der Weisen von Zion“ und fordert Zerstörung Israels
 
 
Jan-Feb
1991             Golfkrieg, Irakische Raketenangriffe „zur Vergeltung“ auf nicht am Krieg beteiligtes Israel, insgesamt 74 Tote auf israelischer Seite
 
Okt 1991       Madrider Friedenskonferenz unter Beteiligung Israel, Syriens, Libanons, Jordaniens und palästinensischer Vertreter
 
Juni 1992      Yitzhak Rabin Premierminister Israels
 
Sep 1993      nach inoffiziellen Kontakten Osloer Prinzipienerklärung in Washington von Rabin und Arafat unterzeichnet – Oslo I, gegenseitige Anerkennung Israel-PLO, Absage an Gewalt, PLO-Führung kehrt nach Gaza zurück, fünfjährige Interimsphase palästinensischer Selbstverwaltung, Teilung der Palästinensergebiete in A,B und C-Zonen
 
1994             Hamas Selbstmordattentate, Baruch Goldstein verübt Massaker in Hebron
 
Okt 1994       Friedensvertrag Jordanien-Israel
 
Sep 1995      Interimsabkommen über das Westjordanland und Gazastreifen – Oslo II – in Taba, Ägypten unterzeichnet, palästinensische Autonomie für ein Drittel der Gebiete
 
4.11.1995     Yitzhak Rabin auf Friedenskundgebung in Tel Aviv von Yigal Amir ermordet, Nachfolger Shimon Peres
 
1996-1997    Hamas- und Islamischer-Dschihad-Terror mit Selbstmordattentaten auf Busse und Einkaufszentren
 
Juni 1996      Benjamin Netanyahu (Likud) Premierminister
 
Okt 1998       Wye-Abkommen von Yassir Arafat und Benjamin Netanyahu unterzeichnet, weiterer israelischer Truppenabzug und Ausweitung der palästinensischen Autonomie vereinbart, gleichzeitig Forderung an Arafat gegen Terrorismus und illegale Waffen vorzugehen und PLO-Charta hinsichtlich anti-israelischer Abfassung zu ändern.
 
Mai 1999       Ehud Barak (Arbeitspartei) Premierminister
 
März 2000     Syriens Präsident Hafez al-Assad lehnt israelische Friedensofferte von Bill Clinton in   
Genf übermittelt ab
 
Mai 2000       vollständiger israelischer Rückzug aus Sicherheitszone im Südlibanon, damit
 vollständige Umsetzung von UN-Sicherheitsratsresolution 425 von israelischer Seite
 
Juli 2000       Camp-David-Verhandlungen Barak, Arafat, Clinton scheitern an Ablehnung durch Arafat
 
Sep 2000      Mit palästinensischen Behörden vereinbarter Besuch des Tempelberges durch Oppositionsführer Ariel Sharon führt zu schweren palästinensischen Ausschreitungen, die an organisierter Gewalt zunehmen und zur 2. Intifada anwachsen unter Anwendung von zahlreichen Selbstmordanschlägen
 
Dez-Jan
 
Feb 2001      Ariel Sharon neuer israelischer Premier
 
2001-2002    Zahlreiche palästinensische Selbstmordattentate gegen israelische Zivilisten in Israel u.a. Dolphinarium Diskothek (Tel Aviv), Sbarro Pizzeria(Jerusalem), Pessach-Massaker(Park Hotel Netanyah) sowie Ermordung des israelischen Tourismusministers Rehav’am Ze’evi
 
März-April
2002             Operation Defensive Shield, größte israelische Militäraktion im Westjordanland, Verhaftung palästinensischer Verantwortlicher, Einschluss Arafats in Ramallah, Geburtskirche in Bethlehem von palästinensischen Kämpfern besetzt, Gefechte in Jenin von palästinensischer Seite zum „Massaker“ erklärt von Medien ungeprüft übernommen, „Neubesetzung“ des Westjordanlands durch israelische Truppen mit Ausnahme Jerichos
 
Juni 2002      US-Präsident George W. Bush schlägt Roadmap for Peace vor
 
2003              fortgesetzte Selbstmordanschläge und Angriffe mit Kassam-Raketen vom Gaza-Streifen aus
 
März 2003     Unter Druck von Außen Reformversuch der Palästinensischen Autonomiebehörde –   Mahmoud Abbas (Abu Mazen) wird auf Arafats Wunsch palästinensischer Premierminister
 
Nov 2003      Sharon kündigt einseitigen Rückzug an, sollte Roadmap scheitern
 
Juli 2004       Internationaler Gerichtshof erklärt israelischen Sicherheitszaun zum Verstoß internationalen Rechts, Israel erklärt sich nicht gebunden, ordnet aber Änderung des Verlaufs in Übereinstimmung mit Empfehlungen des Obersten Gerichts Israels an
 
Okt 2004       Knesset billigt Rückzugsplan
 
11.11.2004    Arafat stirbt
 
Jan 2005       Mahmoud Abbas zum neuen Präsidenten des Palästinensischen Autonomiebehörde gewählt
 
Feb 2005      Sharm el-Sheikh Gipfel, formales Ende der 2. Intifada, Einigung auf Ende der Gewalt und Freilassung von Gefangenen
 
März 2005     Kairo-Konferenz, Militante Gruppen einigen sich auf Kampfpause
 
Juli-August
2005             gewaltsamer Widerstand gegen Räumung jüdischer Siedlungen in Gaza-Streifen im Rahmen des einseitigen Rückzuges, fortgesetzte Selbstmordattentate
 
1.9.2005       Abzug abgeschlossen, gefolgt von umfangreichen Plündereien und Gewalt gegen ehemals jüdische Einrichtungen, Beginn regelmäßigen und im Lauf der Zeit zunehmenden Beschusses Südisraels mit Kassamraketen
 
Nov 2005     Sharon gründet nach Opposition gegen Rückzugsplan Kadima-Partei
 
Jan 2006      Sharon nach Schlaganfall im Koma, Amtsgeschäfte Ehud Olmert übertragen
 
26.1.2006     Hamas gewinnen palästinensische Parlamentswahlen und bekräftigen, Israel nie anzuerkennen
 
März 2006    Kadima-Partei unter Ehud Olmert gewinnt israelische Wahlen, Olmert neuer Premierminister
 
Juni 2006      Hamas-Überfall auf Grenzposten, Ermordung zweier israelischer Soldaten und Entführung eines dritten (Gilad Shalit), Israelische Armee marschiert in Gaza ein, um Shalit zu befreien und Kassamraketenangriffe zu beenden.
 
Juli-Aug
2006             Hisbollah-Überfall auf israelische Nordgrenze, Ermordung dreier israelischer Soldaten und Entführung zwei weiterer (Ehud Goldwasser, Eldad Regev). Nach gescheiterten Befreiungsversuch, beginn Israelischer Luftangriffe auf Hisbollah-Stellungen in Südlibanon und Beirut und Raketenangriffe der Hisbollah auf Nordisrael
 
14.8.2006     Waffenstillstand auf Grundlage der UN-Sicherheitsratsresolution 1701
 
Nov 2006      Waffenstillstand in Gaza vereinbart, Kassam-Raketenfeuer wird jedoch fortgesetzt
 
Feb 2007      Hamas und Fatah vereinbaren in Mekka Einheitsregierung, Hamas verweigert Anerkennung Israels
 
Juni 2007      Hamas vertreibt in bürgerkriegsähnlicher Situation Fatah aus Gaza und übernimmt Macht
 
Nov 2007      Annapolis-Konferenz in Vereinigten Staaten, Israel und PA vereinbaren Umsetzung der Roadmap und Ziel einer Lösung Ende 2008
 
Jan 2008      Hamas durchbricht Grenze nach Ägypten, tausende Menschen bewegen sich für zwei Wochen frei zwischen Ägypten und Gaza u.a. gelangen auch zunehmend schwere Waffen nach Ägypten
 
Feb 2008      Raketenbeschuss Südisraels erreicht neue Dimensionen mit bis zu 50 Raketen am Tag. Grad/Katjusha-Raketen treffen Ashkelon
 
Mai 2008       Israel feiert sein 60-jähriges Bestehen
 
19.6.2008      Befristete Feuerpause zwischen Israel und Hamas in Gaza in Kraft getreten
 
Juli 2008       Fälle individuellen Terrors in Jerusalem, erneut Konflikt zwischen Fatah und Hamas in Gaza, Für die Freigabe libanesischer Terroristen erhält Israel im Gegenzug von der Hisbollah die sterblichen Überreste von Eldad Regev und Ehud Goldwasser

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